Isabella
Profil - Film: Isabella
- Chinesisch: Isabella
- Direktor: Pang Ho-Cheung
- Schriftsteller: Pang Ho-Cheung
- Produzent:
- Kameramann Charlie Lam
- Veröffentlichungsdatum: 28. September 2006
- Laufzeit: 109 Min.
- Sprache: Kantonesisch
- Land: Hongkong
Handlung
Am Vorabend der Machtübergabe über Macao an die Volksrepublik China befindet sich ein Polizist namens Shing in einer schrecklichen Krise – sowohl beruflich als auch privat. Schon durch seine Suspendierung wegen Korruptionsvorwürfen ist er aus der Bahn geworfen, doch kurz darauf erlebt er eine Begegnung, die sein Leben völlig verändert. Um seine gescheiterte Karriere zu kompensieren, sucht Shing Trost in den Armen eines jungen Mädchens. Er hat nur einen One-Night-Stand im Sinn, als er auf diese junge Frau zugeht. Doch als er sie sanft zu überreden versucht, mit ihm ins Bett zu gehen, ist er über ihre Zurückweisung mehr als überrascht. Denn dieses elfenähnliche Wesen namens Yan konfrontiert ihn mit der erstaunlichsten Neuigkeit, die man sich vorstellen kann: Sie ist niemand anderes als die Tochter, von der Shing nie wusste, dass er sie hat.
Während Shing versucht, an seinen Junggesellengewohnheiten festzuhalten, beginnt Yan, seinen Alltag auf den Kopf zu stellen, indem er darauf besteht, dass sie in seine Wohnung zieht. Von diesem Moment an sieht man die beiden gemeinsam durch die Straßen Macaus streifen: Yan auf der Suche nach ihrem kleinen entlaufenen Hund und Shing, der versucht, seine Tochter kennenzulernen. Yan hält ihren frischgebackenen Vater auf jeden Fall auf Trab. Wenn sie sich nicht gerade mit ihrer Freundin Kate streitet, versucht sie, die Aufmerksamkeit ihrer Mitschülerin und ziemlich zerstreuten Verehrerin abzuwehren. Und das sind nur zwei der Situationen, die das Eingreifen ihres Vaters erfordern. Shing beginnt sich bald zu fragen, ob er sich zu all dem wirklich gewachsen fühlt ...
Notizen
Im Laufe von fünf Filmen hat sich Regisseur Pang Ho-Cheung in aller Stille eine Nische als einer der klügsten und markantesten Regisseure Hongkongs geschaffen, und während seine früheren Werke eher für ihren hinterlistigen Sinn für Humor bekannt sind, beweist Isabella, dass er es ist Ebenso gut ist er in der Lage, seine Filme um ernsthafte Charakterarbeit herum aufzubauen. Eine große Hilfe dabei leisten seine beiden Hauptdarsteller. Der langjährige Mitarbeiter und gefeierte Charakterdarsteller Chapman To schlüpft hier in seine erste Hauptrolle als Shing und spielt die Rolle mit Subtilität und Anmut, während das zum Popstar gewordene Model Isabella Leong eine bemerkenswerte Leistung abliefert, die garantieren sollte, dass sie nie wieder in einem sinnlosen Teeniefilm auftritt. Der Kameramann Charlie Lam dreht seinerseits wunderschöne Filme, füllt die Straßen von Macau mit einem warmen bernsteinfarbenen Glanz und komponiert seine Aufnahmen bis zur Perfektion, wobei er die Bilder mit dem gleichen Gefühl der Erinnerung und Sehnsucht auflädt, das Shanghai von Wong Kar Wai oder das von Hou Hsiao-Hsien kennzeichnet Taiwan.
Auszeichnungen
- Silberner Bär, Filmmusik – Internationale Filmfestspiele Berlin 2006
- Goldener Bär, Bester Film – Internationale Filmfestspiele Berlin 2006 (nominiert)
Gießen
- Chapman To - Shing
- Isabella Leong – Yan
- Josie Ho – Frau im Kräuterteeladen
- Kwok Cheung Tsang – Fai
- Anthony Wong Chau-Sang – Shings Chef
- Sui-man Chim – Vermieter
- Steven Cheung – Shing (Jugendlicher) (als Chi-Hang Cheung)
- J.J. Jia – Hua – Yans Mutter (als Xiao-chen Jia)
- Meme Tian - Kate
- Yeung Ming Wan – Yans Vater
- Shawn Yue - Mann an der Bar
Bildergalerie
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
-
Isabella
Anhänger
| Neueste Nachrichten | Neueste Trailer | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|